Fahrwangen
Männerriege Turnfahrt 2010
Vom 24. bis 26. September 2010 findet die Jubiläumsturnfahrt der Männerriege Fahrwangen statt. Infos dazu gibts hier... (PDF 2 MB)
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Bericht Turnfahrt Männerriege vom 12./13. September 2009 ins Toggenburg
Am Samstag 12. September besammelten sich sieben Männerturner beim Bahnhof zur jährlichen Turnfahrt. Die Reise führte über Zürich und Sargans nach Buchs. Dort bestieg man das Postauto und gelangte über Wildhaus zum Weiler Starkenbach. Nach einer Stärkung im Restaurant „Drei Eidgenossen“ wanderten wir zur Talstation der Selunbahn. Diese wurde im Jahr 1955 als Transportbahn erbaut und 1986 für den Personentransport umgerüstet. Es handelt sich um eine einfache Holzkiste mit einer Transportkapazität von fünf Personen. Also nichts für schwache Nerven. Nach einer Fahrzeit von zehn Minuten waren insbesondere diejenigen mit langen Beinen froh, wieder aussteigen zu können. Als alle oben waren, nahmen wir den Aufstieg zur Ochsenhütte , einer kleinen aber gemütlichen Alpwirtschaft in Angriff. Leider blieb uns die Sicht auf die Churfirsten und das Säntisgebiet verwehrt. So entschieden wir uns gemütlich auf der Terrasse niederzulassen. Eifrig wurde die Speisekarte studiert und irgendwann wurde es draussen zu kalt. In der Zwischenzeit hatte die Wirtin in der Gaststube gedeckt und so genossen wir ein währschaftes Älpler-Menü. Auch die Dessertkarte verhiess einige Köstlichkeiten. Das Sprichwort „Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht“ trifft auf die Männerriege Fahrwangen nicht zu. Die „Nidelzune“, eine lokale Spezialität schmeckte ausgezeichnet.
Da auf dem Weg zur Sellamatt noch eine andere Alpwirtschaft wartete, brachen wir um ca. 14.00 Uhr auf. Die einen nahmen den Begriff „Turnfahrt“ etwas zu wörtlich und handelten mit der Serviertochter einen Transportvertrag aus. Nach einer guten halben Stunde trafen wir bei der Alpwirtschaft Wildmannli ein. Auch hier konnte man der Dessert-Karte kaum wiederstehen. Eine Reminiszenz vom Rekognoszieren sei an dieser Stelle auch noch erwähnt: Bruno zur Serviertochter: Was isch e Schlorziflade? Darauf die Serviertochter in hochdeutsch: dies ist eine regionale Spezialität! Darauf Bruno: ja man hört’s!
Gegen 16.00 Uhr machten wir uns dann auf in Richtung Sellamatt. Und welch ein Zufall – wiederum war ein Älpler mit seinem PW unterwegs. Unter dem Motto „Einmal fahren - immer fahren“ bestiegen dieselben “Kameraden“ das Auto und liessen sich zur Sellamatt chauffieren. Diese Turnfahrt wäre selbst für Guido etwas gewesen.
Um 17.30 Uhr trafen wir im Berghotel Sellamatt ein. Nach dem Zimmerbezug und einer erfrischenden Dusche traf man sich um 19.00 Uhr zum Nachtessen. Im Anschluss daran war schnell ein Würfelbecher zur Hand und man übte sich im „Meiern“ einem Spiel, welches die meisten noch nicht kannten. Nach einigen Proberunden hatte dann auch der Letzte das Spiel kapiert und so stieg auch der Spass. Nach einem Schlummertrunk suchten wir noch vor Mitternacht die Zimmer auf.
Bereits um 7.00 Uhr war das Morgenessen angesagt. Der dichte Nebel rund ums Haus verhiess nichts Gutes. Trotzdem machte man sich um 8.30 Uhr auf, über den Hinterrugg (2‘303m) auf den Chäserugg (2‘262m) zu gelangen. Der Schreibende hat den Gipfel über Iltios mit der Seilban erreicht. Gegen Mittag traf dann das Gros der Gruppe ein. Von der grandiosen Aussicht war während des ganzen Aufstieges nichts zu sehen. Deshalb beschlossen wir, nach dem Mittagessen die Heimreise eine Stunde früher als geplant anzutreten. Mit der Luftseilbahn ging‘s hinunter nach Iltios und von dort mit der Standseilbahn nach Unterwasser. Das Postauto brachte uns zurück nach Buchs und von dort reisten wir mit Bahn und Bus nach Fahrwangen.
Im Seetal herrschte schönstes Wetter und so konnte man immerhin am Sonntagabend noch einige Sonnenstrahlen geniessen.
Kurt Leuenberger

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